Kirchenmusikalische Angebote des Bezirkskantors

KMD Klaus Rothaupt

 

Aufgaben von KMD Klaus Rothaupt
im Kirchenbezirk Göppingen

Zu den Angeboten von Bezirkskantor Klaus Rothaupt
gehört Orgelunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene
mit dem Ziel, einen Gottesdienst spielen zu können.
Der Unterricht ist wöchentlich nach Vereinbarung.

Er berät Chorleiterinnen, Chorleiter, Organistinnen und
Organisten bei der Literaturauswahl und wirkt auf Anfrage
bei Chorjubiläen oder kirchenmusikalischen Veranstaltungen
in den Kirchen des Kirchenbezirkes mit.

 

 

 

 

Klaus Rothaupt ist Leiter der Göppinger Kantorei. Unter diesem Dach musizieren die Chöre der Stadtkirchengemeinde Oberhofen: Kinderchor, Kirchenchor und Concerto Vocale.
Die Göppinger Kantorei wird durch einen Förderverein unterstützt.
(Flyer Göppinger Kantorei)

 

Den Veranstaltungskalender der Kirchenmusik 2017 können Sie hier herunterladen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.goeppingerkantorei.de

 

 

Probentermine und Angebote:

Kirchenchor
donnerstags, 18 Uhr, im Pavillon der Stadtkirche

Concerto Vocale
donnerstags, 19.30 Uhr, im Pavillon der Stadtkirche

Kinderchor
von 6 - 10 Jahren
mittwochs, 17 Uhr, im Pavillon der Stadtkirche

 

Orgelunterricht
nach Vereinbarung.

 

Haben Sie Lust zum Mitsingen? Dann melden Sie sich bei Herrn Rothaupt (Tel. 07161/75315 oder goeppinger.kantorei@gmx.de).

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Informationen bei:

KMD Klaus Rothaupt

Hauptstraße 31
73033 Göppingen
Tel.: 07161/75315
Fax: 07161/505293

Mail: kimusik.gp@gmx.de

 

Weitere Informationen:

www.goeppingerkantorei.de

www.stadtkirche-oberhofen.de

Göppinger Leonard Kunz gewinnt den 1. Preis

5. württembergischer Wettbewerb für gottesdienstliches Orgelspiel mit jungem Sieger aus Göppingen

Von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Juni 2017, fand an der Orgel der Stadtkirche Ludwigsburg der 5. Orgelwettbewerb für gottesdienstliches Orgelspiel statt, der unter der Schirmherrschaft des württembergischen Landesbischofs Dr. h.c. Frank Otfried July stand. Ausrichter war der Verband Evangelische Kirchenmusik in Württemberg e.V., der für die kirchenmusikalische Weiterbildung in der württembergischen Landeskirche zuständig ist. Dieser Wettbewerb, an dem ausschließlich nebenberufliche Organistinnen und Organisten teilnahmeberechtigt sind, ist europaweit, vielleicht sogar weltweit, einzigartig.

Von Freitag bis Samstag präsentierten sich 25 Kandidatinnen und Kandidaten einer sechsköpfigen Jury. Die Altersspanne reichte von 12 bis 61 Jahren, wobei die Hälfte der Mitwirkenden unter 20 Jahre alt war und der Altersdurchschnitt aller Bewerber bei gerade mal 30 Jahren lag.

Um dem unterschiedlichen Können Rechnung zu tragen, gab es je nach Schwierigkeitsgrad der gespielten Werke drei Bewertungskategorien. Von Beginn an konnte die Jury über das enorm hohe Niveau der Wettbewerbsteilnehmer nur staunen. Man konnte anspruchsvollste Orgelkonzertliteratur von Buxtehude und Bach über Mendelssohn Bartholdy und Reger bis Dupré und Widor hören, um nur eine Auswahl zu nennen.

Zum gottesdienstlichen Orgelspiel gehört selbstverständlich auch das sogenannte Liturgische Orgelspiel, welches das Intonieren und Begleiten der Lieder beinhaltet. Dieses wurde gleichgewichtig zum Literaturspiel bewertet. Die Kandidaten präsentierten Intonationen, Choralvorspiele und Begleitsätze, die sie zum Teil ad hoc erfinden mussten. Dabei achtete die Jury sowohl auf die Qualität des Spiels, als auch auf Tempo, Registrierung und sinnvolle Zäsuren. Auch in diesem Bereich war das technische und musikalische Können der Teilnehmenden erstaunlich hoch.

In der Jury saßen die Organistinnen im Nebenamt Brigitte Abele (Sersheim) und Sabine Hartmann (Waiblingen), Bezirkskantor Andreas Gräsle (Ditzingen) sowie Kirchenmusikdirektor Hans-Eugen Ekert (Erdmannhausen). Vertreter der Hochschulen war Jens Wollenschläger, Professor für Künstlerisches und Liturgisches Orgelspiel an der Kirchenmusikhochschule in Tübingen. Die Detailplanung und den Juryvorsitz verantwortete Bezirkskantor Stefan Lust (Münsingen), der den Wettbewerb im Jahr 2005 initiiert hat.

Im Übrigen konnte nicht nur die Jury die Beiträge genießen: erfreulich war, dass sich neben den Freunden und Familien der Kandidaten weitere Zuhörer in der Stadtkirche einfanden, um die Wettbewerbsbeiträge mitzuverfolgen. Nach anderthalb Tagen intensiven Musizierens und Zuhörens stand das Ergebnis fest: die Jury vergab an die 25 Teilnehmer insgesamt 14 Preise! Dies war eine direkte Folge des sehr hohen Niveaus beim diesjährigen Wettbewerb.

Das Preisträgerkonzert mit Preisverleihung fand am Sonntagabend in der Stadtkirche Ludwigsburg statt. Einprägsam war die Szene, als alle Wettbewerbsteilnehmer zur Preisverleihung vor dem Altar Aufstellung genommen hatten. Die zahlreichen Besucher in der gut besetzten Kirche feierten die Teilnehmenden mit lang anhaltendem Beifall. Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke (Stuttgart) überreichte zusammen mit Pfarrer Dr. Wolfgang Baur (Kirchengemeinde Ludwigsburg) und dem Vorsitzenden des Verbandes KMD Peter Ammer (Nagold) allen Mitwirkenden die Teilnahmeurkunden, die Festschrift zur Ludwigsburger Stadtkirchenorgel, zahlreiche Gutscheine und eine CD.

Alle Preisträger bekommen die Möglichkeit, innerhalb renommierter Orgelkonzertreihen in der württembergischen Landeskirche zu konzertieren. Außerdem wurde ihnen ein Gutschein im Wert zwischen 150 und 400 € überreicht, den diese für eine Fortbildungsveranstaltung oder eine Reise einlösen können. Der Hauptpreis, eine 4-tägige Orgelreise nach Paris, gestiftet durch den Kulturveranstalter OrganPromotion (Horb), ging an Ferdinand Krannich aus Essingen. Außerdem wurden Notengutscheine von Strube Verlag (München) und Carus-Verlag (Stuttgart) überreicht.

Die Teilnehmer und Preisträger des 5. Wettbewerbs für gottesdienstliches Orgelspiel sind:

Kategorie I: Leonard Kunz, Göppingen (1. Preis und Gutschein über 250 €), Nina Linder, Niederstetten (2. Preis, 200 €), Matthias Döhler, Niederstetten (3. Preis, 150 €), Daniel Podbiel, Rutesheim (3. Preis, 150 €), Fiona Podolski, Pfalzgrafenweiler (3. Preis, 150 €), Felix Breitling (Wildberg), Heike Burk (Stuttgart), Paula Crome (Heilbronn), Björn Fehrenbacher (Wildberg), Benedikt Heidl (Wiernsheim), Jan Lars Kremer (Leonberg).

Kategorie II: Tim Krüger, Reutlingen (1. Preis, 300 €), Michael Stemmer, Jagsthausen (2. Preis, 250 €), Jakob Reichmann, Heilbronn (3. Preis, 200 €), Stephanie Fitz (Stuttgart), Magdalene Kohnle (Enzklösterle), Albrecht Wacker (Calw-Stammheim).

Kategorie III: Ferdinand Krannich, Essingen (1. Preis mit Auszeichnung, Parisreise), Patrick Renz, Bad Liebenzell (1. Preis, 400 €), Benjamin Williams, Altdorf (1. Preis, 400 €), Hartmut Finkbeiner, Stuttgart (2. Preis, 300 €), Thomas Meyer, Marbach (2. Preis, 300 €), Martin Wessinger, Straubenhardt (3. Preis, 250 €), Paul Ehrmann (Nagold), Lea Sofie Mezger (Remseck).

Alle drei Jahre wird dieser einzigartige Wettbewerb, der das hervorragende Niveau der Orgelspielenden in der württembergischen Landeskirche aufgezeigt hat, veranstaltet. Man kann sich schon jetzt auf den nächsten freuen.

Bezirkskantor Stefan Lust (Münsingen)