Grundsätze

• Keine 75 %-Stellen neu schaffen
• Die Distrikte bleiben erhalten, um ihre Aufgaben gemäß Bezirkssatzung zu erfüllen

• Stellenkontingente werden zunächst den „Gemeindekombinationen“ zugewiesen, nicht einzelnen Gemeinden
• Keine Entscheidungen aufgrund personeller Konstellationen

Kriterien zur Bewertung von Pfarrstellen

Um die Pfarrstellen möglichst gerecht zu verteilen, hat sich der KBA mit Rechenmodellen auseinandergesetzt und das folgende Rechenschema zur Bewertung von Pfarrstellen vorgeschlagen:

 

Grundaufwand pro Gemeinde 15 %, Doppelgemeinde (mindestens 2 Predigtstellen) und über 2000 25 %, über 3000 40 %, über 4000 50 %, über 5000 60%
Zahl der Gemeindeglieder: 4,2 % pro 100
Umverteilter Religionsunterricht: 3 % pro Stunde
Kindertagesstätte:   2 % je Gruppe
Diakoniestation:   4 %
Pflegeheim:    4%
Diakonenstelle:   -25 % (50 % Anstellung)

 

Diese Rechnung weist auf Ungleichheiten hin, kann aber keine absolute Gleichheit herstellen. Es wird auch künftig hinnehmbar sein, dass bei einer 100%-Pfarrstelle Bewertungszahlen zwischen 90 und 110 % schwanken.

 

Wichtig ist diese Berechnung auch für die Überprüfung der Vorschläge des Pfarrplanausschusses. In den Tabellen, die auf der Seite Protokolle des Pfarrplanausschusses (KBA) hinterlegt sind, findet sich diese Kontrollrechnung für die vorgeschlagenen Gemeindekombinationen. Sie soll die Plausibiltät der Vorschläge überprüfbar machen.