Sitzung am 29. 11. 2016

Beratungsunterlage zur Grundinformation über den PfarrPlanprozess

Vorläufige Stellenrechnung - [inzwischen überholt, siehe unten!] als Ausgangspunkt für weitere Überlegungen. Sie beruht auf den Zahlen von Ende 2015 statt Ende 2016 und nimmt eine geschätzte Kürzung von 5 Stellen an. Eingepflegt sind bei den Gemeindegliederzahlen die Ummeldungen von Gemeindegliedern (Umpfarrungen). Ansonsten sind die Kriterien des Pfarrplans 2018 unverändert übernommen. Es fehlen auch noch alle Veränderungen bei den Aufgabenfeldern der Kirchengemeinden, vor allem im Kindergartenbereich. Die Grundlagen dieser Berechnung dürften sich also noch geringfügig verändern.

Diese Berechnung ist noch längst kein Beschluss. Sie soll zur zeigen, in welcher Dimension die Kürzungen zu erwarten sind und an welchen Stellen der Handlungsbedarf am deutlichsten ist. Der KBA wird in den nächsten Monaten an den Kriterien arbeiten und gemeinsam mit den Distrikten Vorschläge für die künftige Zusammenarbeit der Kirchengemeinden entwickeln.

Vorläufige Stellenrechnung als Excel-Tabelle. [Bitte nicht mehr verwenden, aktuelle Zahlen sind unten zu finden!]

Grundinformation zum PfarrPlan 2024

In dieser PowerPoint-Präsentation werden die wesentlichen Fakten und die geplanten Entlastungsmaßnahmen dargestellt. Darüber wurde der KBA am 31. Januar von den Landessynodalen informiert.

Weitere aktuelle Informationen des Oberkirchenrats zum PfarrPlan 2024 sind auf der Homepage service.elk-wue.de/pfarrplan eingestellt.

Vorläufige Zielstellenzahl für den Bezirk Göppingen

Am 31. 1. 2017 wurde dem Dekanatamt die vorläufige Zielzahl für den PfarrPlan 2024 mitgeteilt. Diese Zielzahl ist: 31 Pfarrstellen.

 

Zum Vergleich: Der PfarrPlan 2018 gab 34,5 Pfarrstellen vor.

 

Es sind also 3,5 Pfarrstellen einzusparen - das sind deutlich weniger als in der ersten Annahme, auf deren Grundlage die obenstehende Grobrechnung erstellt wurde.

 

Eine aktualisierte vorläufige Stellenberechnung aufgrund dieser Zielzahl ist hier zu finden. Sie ist noch nicht ganz korrekt, da die Kriterien vom KBA noch nicht diskutiert wurden.

Sie enthält allerdings nun schon die Gemeindegliederzahlen von 2016.

Ein zweites Tabellenblatt enthält die Zahlen unter Anrechnung der Umgemeindungen/Umpfarrungen.

 

Allerdings steht das alles unter dem Vorbehalt des Beschlusses der Landessynode über die verbindlichen Zielzahlen, der Mitte März 2017 gefasst werden soll.

 

Wie mit den Kürzungsvorgaben umgegangen werden soll und was das für die Gemeinden vor Ort bedeutet, wird erst noch im KBA, in den Distrikten und Gemeinden diskutiert. Die Beschlussvorschläge werden auf dieser Internetseite ebenso publiziert wie alle Diskussionsbeiträge, Einwände und Vorschläge aus den Gemeinden und Disktrikten.

Unterlagen KBA 7. März 2017

Tagesordnung (PfarrPlan):

5.1. Blick auf die vorläufige Stellenrechnung
5.2. Diskussion der Kriterien
5.3. Perspektive PfarrPlan 2030
5.4. Verabredungen über das weitere Vorgehen

 

Zu 5.1 und 5.3: Sie finden hier eine nochmals überarbeitete Stellenrechnung. Sie enthält nun wieder die PDA-Stelle - sie muss nach Auskunft des Oberkirchenrats auch weiterhin ausgewiesen werden, obwohl die Bezirke bloß noch eine Sockelstelle zugewiesen bekommen (für die Dekansstelle).

 

Diese Sitzungsvorlage wurde am 6.3.2017 noch einmal überarbeitet. Grund dafür ist:

 

In Anlage 5.1  des landeskirchlichen Stellenverteilungskonzepts Anmerkung 4 (Seite 5) steht: „Zu Grunde gelegt werden die Gemeindegliederzahlen und Kirchengemeinden am 31. Dezember 2016.

Für die an einer Fusion ab 1. Januar 2011 beteiligten Kirchengemeinden gilt:

Zu Grunde gelegt werden die Anzahl und Größe der vor dem Zeitpunkt der Fusion bestehenden Kirchengemeinden.

Das bedeutet: Eine Fusion ab 1. Januar 2011 wird sich nicht auf den PfarrPlan 2024, sondern erst auf den PfarrPlan 2030 auswirken.“

Deshalb müssen folgende Kirchengemeinden, die seit 2011 fusioniert haben, als getrennte Kirchengemeinden gerechnet werden:

  • Hohenstaufen und Maitis
  • Schlat und Manzen-Ursenwang
  • Dürnau und Gammelshausen
  • Bünzwangen und Sulpach
  • Uhingen und Baiereck.

 

Außerdem gilt: Bezgenriet muss als eigene Kirchengemeinde gerechnet werden, auch wenn sie keine Pfarrstelle mehr hat.

Berechnungskriterium war beim PfarrPlan 2018 für Doppelgemeinden wie für Gemeinden mit zwei oder mehr Predigtstellen ein Ansatz von 25 % für beide Gemeinden zusammen – statt 15 % für jede einzelne Gemeinde. Mit dieser Gleichstellung sollten Fusionen erleichtert werden.

Dies wird nun in die korrigierte Berechnung übernommen: die genannten Gemeinden werden jeweils zusammen mit 25 % Grundbedarf gerechnet, Uhingen bekommt für Baiereck einen Zuschlag von 10 % (entsprechend der Differenz von 15 auf 25 %), Hattenhofen genauso für Bezgenriet.

Schlat und Manzen-Ursenwang waren zwei Gemeinden mit zwei Pfarrstellen – diese werden deshalb mit jeweils 15 % gerechnet.

Keine Konsequenzen hat diese Korrektur für Wäschenbeuren: dieser Gemeindeteil gehörte bisher zu Rechberghausen, künftig zu Hohenstaufen. Wäschenbeuren war aber nie eine eigene Kirchengemeinde und wurde bisher zu Rechberghausen geschlagen, künftig zu Hohenstaufen. Es wurde und wird ausschließlich über die Gemeindegliederzahl einberechnet.

Außerdem ist nun auch die PDA-Stelle einberechnet (s.o.)

 

Innerhalb der Excel-Tabelle finden Sie mehrere Beispielrechnungen:

1. PfarrPlan 2024 ohne Umgemeindungen; Kriterien wie 2018, aber ohne Diakone

2. PfarrPlan 2024 mit Umgemeindungen; Kriterien wie 2018, aber ohne Diakone

3. PfarrPlan 2024 mit Umgemeindungen; gestraffte Kriterien, ohne Diakone

4. PfarrPlan 2024 mit Umgemeindungen; gestraffte Kriterien; höherer Grundbedarf statt unterschiedliche Ansätze nach Gemeindegröße

5. Grobrechnung für den PfarrPlan 2030 zur Abschätzung zukunftsfähiger Konstellationen

 

Zu 5.2: Sitzungsvorlage mit den zu diskutierenden Kriterien und den Grundsätzen des landeskirchlichen Stellenverteilungskonzepts

Unterlagen KBA 3. April 2017

In der Sitzung des KBA am 7. März wurden folgende Kriterien beschlossen:

  1. keine Berücksichtigung von Umpfarrungen
  2. keine Einberechnung von Diakonenstellen
  3. Kindergärten werden mit 3 % pro Gruppe einkalkuliert
  4. Diakoniestationen werden nur berücksichtigt, wenn die Kirchengemeinde Trägerin ist und Personalverantwortung hat (mit 4 %)
  5. Pflegeheime werden nicht berücksichtigt
  6. Eine Härtefallklausel wird nicht angewandt.

Offen blieb die Frage nach der Berechnung des Grundaufwands. Dies soll in der Sitzung am 3. April entschieden werden. Dazu gibt es die folgende Vorlage:

Sie enthält fünf Tabellenblätter:

  1. Berechnung wie bei PfarrPlan 2018 mit gestaffeltem Grundbedarf
  2. Berechnung ohne Grundaufwand
  3. Berechnung mit einheitlichem Grundaufwand
  4. Statt Grundaufwand Zahl der Gottesdienstorte
  5. Ausblick auf PfarrPlan 2030

Ein exemplarischer Vergleich von 5 unterschiedlichen Gemeinden für die Modelle 1-4 findet sich hier.