Verkleinerter Gesamtkirchengemeinderat

Verantwortliches Gremium für die Gesamtkirchengemeinde ist der Verkleinerte Gesamtkirchengemeinderat, in dem Vertreterinnen und Vertreter aller Teilgemeinden sind. Vorsitzende sind Dekan Rolf Ulmer und Claudia Schetter.

 

Die Ortssatzung beschreibt die Aufgaben des Verkleinerten Gesamtkirchengemeinderats folgendermaßen:

 

§ 10 Der Verkleinerte Gesamtkirchengemeinderat

 

(1) Der Verkleinerte Gesamtkirchengemeinderat nimmt insoweit die Aufgaben des Kirchengemeinderates (Gremium) im Sinne der Kirchengemeindeordnung wahr, als es sich um Angelegenheiten der Gesamtkirchengemeinde handelt (siehe auch § 16 der Ortssatzung). Er ist zuständig für:

 

1. die Förderung und Weiterentwicklung der Gesamtkirchengemeinde,
2. alle Aufgaben im Arbeitsbereich der Gesamtkirchengemeinde, die von besonderer Bedeutung sind,
3. die Vorschläge zur Veränderung der räumlichen Begrenzung der Kirchengemeinden und Aufnahme oder Bildung neuer Kirchengemeinden innerhalb der Gesamtkirchengemeinde,
4. die Änderung und Aufhebung der Ortssatzung,
5. die Feststellung des Haushaltsplans, die Feststellung der abgeschlossenen
Kirchenpflegerechnung der Gesamtkirchengemeinde, die Beschlussfassung über die Erhebung der Ortskirchensteuer, nach Erledigung der Prüfungsfeststellungen im Schlussbericht des Rechnungsprüfamts die Entlastung der Vorsitzenden der Gesamtkirchengemeinde sowie der Kirchenpflegerin / des Kirchenpflegers,
6. sämtliche Bauvorhaben der Gesamtkirchengemeinde sowie den Erwerb, die dingliche Belastung und die Veräußerung von kirchengemeindeeigenen Grundstücken,
7. die Wahl, Anstellung, Beförderung und Entlassung der Kirchenpflegerin / des
Kirchenpflegers der Gesamtkirchengemeinde,
8. die Personalangelegenheiten, insbesondere die Anstellung, Beförderung bzw. Höhergruppierung und Entlassung oder Zurruhesetzung der weiteren haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter,
9. die Belange der Kindergartenarbeit, soweit eine Entscheidung für alle Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde erforderlich ist oder Auswirkungen auf alle Kindergärten der Gesamtkirchengemeinde hat, sowie die Festsetzung der Elternbeiträge der Kindergärten,
10. die Besorgung der laufenden Geschäfte der Vermögensverwaltung.


(2) Gemäß § 39 Abs. 1 Satz 2 KGO wird die Anstellung der haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Dienstauftrag ausschließlich auf eine Kirchengemeinde beschränkt ist und die nach § 18 Ziffer 8 vom Kirchengemeinderat  ausgewählt wurden, auf den Kirchenpfleger und den geschäftsführenden Pfarrer der betreffenden Kirchengemeinde übertragen, deren Entscheidung einstimmig erfolgen muss.
Der Verkleinerte Gesamtkirchengemeinderat kann die Entscheidung im Einzelfall an sich ziehen.