Kirchensteuerzuweisung

Kirchensteuer ist der Mitgliedsbeitrag, den die Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts bei ihren Mitgliedern erhebt. Seit 1956 wird in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg die einheitliche Kirchensteuer durch die staatliche Finanzverwaltung eingezogen.

Von der Bruttokirchensteuer werden die Verwaltungskostenvergütung, die Rücklage für das sogenannte Clearing – der Betriebsstättenausgleich bei der Kirchenlohnsteuer – und die Soldatenkirchensteuer abgezogen, so dass ein Nettobetrag entsteht, der zwischen der Landeskirche und der Gesamtheit der Kirchengemeinden verteilt wird. Die Landessynode entscheidet jedes Jahr bei ihrer Haushaltssynode im Herbst über diese Verteilung. Seit Jahren wird das Netto-Gesamtaufkommen – 2018 waren es 644 Millionen Euro – je zur Hälfte zwischen Landeskirche und Kirchengemeinden aufgeteilt. Die Verteilung der Kirchensteuermittel an die Kirchengemeinden erfolgt über die Kirchenbezirke.

Hier finden Sie die Erklärung zum Kirchensteuerzuweisungsmodell für den Kirchenbezirk Göppingen, sowie ein Schaubild zur Erläuterung.