24. Vesperkirchenaktion in Göppingen ging zu Ende

Am Sonntag, 17. Februar wurde die diesjährige Vesperkirchenaktion mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Göppinger Stadtkirche abgeschlossen. Im Gottesdienst kamen Gäste und Verantwortliche der Vesperkirche zu Wort; außerdem wurde der langjährige Gemeindediakon Christoph Alber verabschiedet. Die Predigt hielt Dekan Rolf Ulmer, der zugleich Vorsitzender des Vereins Haus LINDE ist. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der Stadtkirchengemeinde Oberhofen gestaltet.

Die diesjährige Göppinger Vesperkirche wurde am 6. Januar eröffnet. Seitdem hatten die Gäste jeden Tag die Möglichkeit, in der Stadtkirche für einen geringen Kostenbeitrag eine vollwertigen Mahlzeit zu bekommen und in Gemeinschaft mit anderen zu essen. Die Vesperkirche ist ein Ort der Begegnung, des Respekts und der Toleranz. Dazu gehören die Begegnung am Tisch, das freundliche Wort bei der Essensausgabe und die Mittagsgedanken als Nahrung für die Seele ebenso zur Vesperkirche wie das Essen als Nahrung für den Leib. Mittlerweile kommen im Durchschnitt 170 Gäste pro Tag. Die Göppinger Vesperkirche setzt ein Signal, Menschen aus dem Landkreis mit wenig Geld in den Blick zu nehmen und bewusst zu machen, dass Menschen am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, weil ihnen das Geld dazu fehlt.

Mehr als 70 ehrenamtliche Mitarbeitende haben dafür gesorgt, dass alles reibungslos funktionierte. Die Vesperkirche ist eine Aktion des Haus LINDE e.V. in Kooperation mit der Verbundkirchengemeinde Göppingen und der Wilhelmshilfe, die das Essen liefert. Die Göppinger Vesperkirche gibt es bereits seit 1996 – sie ist damit eine der ältesten Vesperkirchen im Land.

Die Predigt von Dekan Ulmer zum Abschluss der Vesperkirche ist hier zu finden.