Vorläufiges Ergebnis zur Wahl der Landessynode im Wahlkreis 16 Göppingen-Geislingen

Wahl zur Landessynode im Wahlkreis Geislingen-Göppingen:

Im Wahlkreis 16, Geislingen-Göppingen, waren 68.633 Gemeindeglieder wahlberechtigt. 15.673 Gemeindeglieder haben davon Gebrauch gemacht. Dies sind 22,84 %. Es waren drei Laien und ein Theologe zu wählen. Folgendes Ergebnis gab die Stimmabgabe zur Synodal-Wahl:
Laien
Beate Keller, Lebendige Gemeinde 13.618 Stimmen
Hansjörg Frank, Offene Kirche 8.931 Stimmen
Renate Simpfendörfer, Offene Kirche 9.481 Stimmen
Günter Maier, Kirche für morgen 8.452 Stimmen

Theologen
Yasna Crüsemann , Offene Kirche 5.195 Stimmen
Jens Rembold , Kirche für morgen 4.866 Stimmen
Georg Steffens , Lebendige Gemeinde 4.830 Stimmen

Somit sind Beate Keller, Süssen, Hansjörg Frank, Hofstett-Emerbuch, Renate Simpfendörfer, Eislingen und Pfarrerin Yasna Crüsemann, Geislingen gewählt.

60 der 90 Synodalen sind neu
Der Wahlleiter der Landeskirche, Christian Schuler wies darauf hin, dass von den 90 am Sonntag gewählten Mitgliedern der Landessynode 60 neu im Kirchenparlament sein werden. Von den 45 bisherigen Synodalen, die sich der Wiederwahl stellten, haben 30 den erneuten Einzug geschafft. Der Anteil der Frauen in der Synode beträgt 40 Prozent, der Altersdurchschnitt aller Synodalen liegt bei 51 Jahren; 16,7 Prozent der Gewählten sind jünger als 40 Jahre.

Zwei Gesprächskreise sind gleich stark
In der 16. Landessynode werden wie in der Vorgänger-Synode vier Gesprächskreise vertreten sein – allerdings mit deutlich veränderter Zusammensetzung: Die „Lebendige Gemeinde“, bislang mit großem Abstand stärkste Kraft, muss acht Mandate abgeben und kommt noch auf 31 Sitze.
Damit ist sie zahlenmäßig gleich mit der „Offenen Kirche“, die ebenfalls auf 31 Sitze kommt und im Vergleich zur Wahl 2013 einen hinzugewonnen hat. „Evangelium und Kirche“ legte um ein Mandat auf 16 zu und ist damit drittstärkste Kraft. „Kirche für morgen“ bleibt zwar der kleinste Gesprächskreis in der Synode, konnte die Zahl ihrer Mandatsträger aber mehr als verdoppeln: Statt mit fünf ist sie nun mit zwölf Synodalen vertreten.